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Parenterale Nutrition und künstliche Ernährung


Portkathetersysteme (Port)


Ein Port zur parenteralen Nutrition besteht aus einen zentralvenös liegenden Katheter und einer daran angeschlossenen, im subcutanen Fettgewebe plazierten Kammer, die durch eine dicke Silikonmembran punktierbar ist. Nur bei Bedarf wird von außen durch eine Nadel mit Spezialschliff (z. B. nach Huber) punktiert und die Infusionslösungen verabreicht.

Foto eines Portkatheter Bei korrekter und hygienisch einwandfreier Versorgung (wöchentliche Punktion, standardisiertes, steriles Arbeiten) kann ein Port nach Herstellervorgabe (2000 Punktionen) mehr als 38 Jahre benutzt werden.

Ein Portsystem ermöglicht es mobilen Patienten, weitgehend ihr normales Leben aufrechtzuerhalten, mit nur geringen Einschränkungen der Lebensqualität (Verbot von Kraftsport und Tennis oder Badminton, die zur Ruptur oder Dislokation des Katheters am Port führen können).

Die Komplikationsrate bei Portsystemen skaliert mit der fehlenden Qualifikation des betreuenden Fachpersonals.

CAVE: Portkathetersysteme werden auch intrahepal, intraperitioneal und peridural gelegt. Bei diesen Systemen ist die Verabreichung einer parenteralen Nahrungslösung in der Regel mit letalen Folgen verbunden!


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